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Für einen Menschen, der zugleich Gott und Engel ist

Morgens kam ich unter zur Hilfe nahme meiner Füße am Postgebäude an. Zwanzig Minuten, vorbei an hupenden Autos, mit männlichen Insassen. Von denen man sich nur wünscht: Fahrt einfach...die Hupe kann nur eine Fehlfunktion in eurem Auto sein. Als ich angekommen war, wurde ich von Mitarbeitern an die Hand genommen. Die Hohe Kunst des Briefe sortierens zeigte man mir. Schon kam mir der Gedanke, in dem Gewusel: Oh Shit...Wo ist mein Bier? Briefe wanderten hin und her. Menschen die sie von A nach B tragen, das schlägt mir schon auf den Magen. Dazu noch die Pakete...Meine Empfehlung: Man nehme eine Machete...schlage sie entzwei, denn zwei halbe Pakete, fühlen sich leichter an, als ein schweres. Ich schwöre bei Gott, ach nein an den glaub ich ja nicht...Dann schwöre ich beim heiligen Postzusteller. die Chancen das zu Überleben, werden mit Schokolade nur Reeller. Ich stieg in das gelbe Auto, zu einem freundlichen Mann, der das schon seit ein paar Jahren verdammt gut kann. Er sollte mir zeigen, wie die Arbeit so funktioniert und hat viel darüber siniert. Was gehört in welchen Kasten? Keine Zeit zu Rasten! Ein Paket hier, ein Brief dort und die Wurfsendung, an jedem noch so verlassenen Ort. Geduldig zeigte er mir die technischen Raffinessen, ich werde mich beim Zustellen sicher niemals mit ihm messen. Wir öffnet man einen Briefkasten? Ich kann es kaum fassen, da halte ich in meiner Hand, den heiligen Schlüssel zum Versand. Strichcodes scannen, Briefe einsammeln und wieder verschließen. Einsteigen, aussteigen, anhalten fahren, Post einwerfen und die Muskeln spielen lassen. Kaum kam ich zum Auto zurück, lag mein Mentor mit dem Schädel auf dem Lenker. Ich total erschrocken, dachte nun musst du das Ding irgendwie alleine Rocken. Doch er hebt den Kopf, kein Notruf, kein SOS wird ausgesandt. Es wird viel gesungen und gelacht und irgendwie nebenbei auch noch die Arbeit geschafft. Der Typ mit dem ich fuhr, liebt allem Anschein nach auch die Natur. Neben der Arbeit oft ein Blick ins Grüne. Er ist freundlich, sympathisch und seine Kunden freuen sich, wenn sie ihn sehen. Am liebsten wäre ihnen, er würde niemals mehr gehen. Allerdings kann er auch verflucht gut seine Mitfahrer dissen, doch drauf geschissen, mit den passenden Kommentaren, konnte er kaum weiter fahren. Was man dem jungen Mann besser nicht sagen sollte: Er sehe gut aus, ist freundlich, nett, charmant und wenn er das nun gar nicht hören wollte ganz sicher extrem viel attraktiver als die Witwe Bolte. Doch genug zu seinem Ego! Er arbeitet hart. Härter als man vielleicht denkt. Doch die Zufriedenheit seiner Kunden, bekommt er dafür geschenkt. So viele Frauen im Bademantel oder kurzen Hosen, doch der charmante Bote vergisst die Rosen. Seine humorvolle Art und die schelmischen Blicke, machen manch andere Frau bei seinem Anblick zur Zicke. Die Hunde-das Postbotenklischee- taut bei ihm weg, wie ihm Frühling der Schnee. Kein Bellen, kein Beißen, sie werden sich gern zu ihm gesellen. Das Auto manövriert er die ganze Zeit sicher, da gibt es nichts zu meckern und kein Gekicher. Anschnallen, abschnallen- das immer wieder, hält nur auf und ist Verboten, denn Eile ist geboten. Nach der Arbeit zu Haus angekommen. Die Muskeln schmerzen, der Schweiß ist geronnen und der Muskelkater hat definitiv gewonnen.
2.6.16 22:50
 
Letzte Einträge: Langeweile, Mir fällt einfach kein passender Titel zu dem Text ein (Vielleicht ist er einfach zu schlecht), Löwen der Nacht, Du und ich und alle, Begegnung im Park, Erinnerung


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