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Erinnerung

Es war eine lange Zeit, in der ich euch täglich sah. Für mich kaum zu begreifen war, dass wir uns nicht mehr jeden Tag sehen. Als kleines Kind habe ich zu euch aufgeschaut, meine kindlichen Ängste habt ihr abgebaut. Jeden Tag wart ihr für uns alle da, ihr seid uns immer noch sehr nah. Du kochtest leckeres Essen, das ließ jede Teeangersorge vergessen. Als Kind stundenlang mit dir durch endlos scheinende Wälder gestreift, du hattest immer für uns Zeit. Jeden Abend zum Gute Nacht sagen vorbeigegangen, heute schau ich in den Himmel und schicke einen stillen Gruß. Viele Herzen habt ihr berührt und sie sind zerissen. Wenn man an euch denkt laufen die Tränen noch immer... am Anfang wurd es immer schlimmer. Doch mit der Zeit begann ich zu verstehen, niemand geht für immer und niemals geht man ganz.Die Bilder die ich bei mir trage, Tag und Nacht, sie geben mir auch Kraft. Bilder von euch im Kopf, im Herzen und in der Seele.Dort habt ihr einen festen Platz, denn ihr seid auch ein großer Schatz. Die Zeit mich euch ist von so unschätzbarem Wert, doch irgendwann habt ihr euch nicht mehr gegen den Tod gewehrt. Er nahm euch zu sich, kurz nacheinander. So lange wart ihr unzertrennliches Ehepaar, da sollte auch dies nicht zwischen euch stehn. Nun ist es ein friedlicher Anblick, wenn ich euch Besuch, ein Trost und auch ein Fluch. Doch eins das steht fest und wird immer so bleiben, auch der Tod kann freude nie ganz vertreiben.
23.7.16 22:59


Begegnung im Park

Ich traf einen jungen Mann, der kam als Flüchtling aus dem Iran. Wir setzten uns zusammen in den Park. Verständigungsschwierigkeiten? Jain, mit Händen und Füßen, konnten wir vieles deutlich machen. Schon nach ein paar Minuten waren wir sehr vertraut und haben eine Freundschaft aufgebaut. Drum möchte ich ihm die folgenden Zeilen widmen: Er kam über die Türkei, mit wenigen Sachen. Die Familie musste er zurücklassen. Als Christ verfolgt in dem Land, in dem er geboren wurde, wie in der Türkei ein Kurde. Doch auch in Deutschland ist er sehr allein, als einziger Christ im Flüchtlingswohnheim. Die Moslems flüchten vor dem Krieg, in ein christlich denkendes Land. Da kann ich nicht ansatzweise verstehen, warum sie so miteinander umgehen. Das nachzuvollziehen, fällt mir verdammt schwer, denn ich denke von mir ich sei liberal. Der junge Mann beeindruckte mich sehr, denn obwohl er viel alleine ist, kaum jemand mit ihm spricht, hat er nicht verlernt zu lachen und Dinge zu tun, die ihm Spaß machen. Trotzdem hat er ganz sicher noch viel mehr Probleme. Fremdes Land, kaum Verständigung auf Deutsch oder Englisch möglich, dazu kommen noch die Faschisten. Leider musste er in den neun Monaten hier auch erleben, wie es als Ausländer ist, wenn man von Faschos geschlagen wird-mit der Faust ins Gesicht. Er gibt sich Mühe Deutsch zu lernen, um zurechtzukommen, doch mich beschleicht das Gefühl, nur wenige sind dem Wohlgesonnen. Seine Geschichte beschäftigt mich sehr, ich hoffe nun noch einige mehr. Denn wir sollten immer dran denken, vor vielen Jahren sind auch viele Deutsche auf der Flucht gewesen. Ich nahm den jungen Mann mit zu mir nach Haus,Für mich war es extrem komisch gefragt zu werden, ob es kein Problem wäre, mit einem anderen Mann zu reden. Mutig war es nicht. Vielleicht eher naiv, doch mich hat seine Geschichte sehr interessiert.
3.6.16 20:22


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